ROCKER & BIKER

Unter Generalverdacht ?












Link zur Verbotsliste - Deutscher MC´s


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"Alles über Rockerbanden in Bayern"

Bei solchen Berichten braucht
uns NICHTS mehr zu wundern...


- Link zum Artikel in der AZ -

 

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Razzia in der Rocker-Szene

Rund 1700 Beamte durchsuchen Clubheime und Wohnungen der Bandidos, des MC Trust und des MC Mongols.

   

Die Polizei stellte auch in Nittendorf Waffen sicher. Foto: Kamera24.TV1700 Polizeibeamte waren in der Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern und Mittelfranken im Einsatz. (Foto: Kamera24.TV)

Von Fritz Winter, Thomas Kreissl, Wolfgang Endlein und Christine Strasser, MZ (06.03.2013)

Regensburg. Bei einer groß angelegten Durchsuchungsaktion hat die Polizei am Mittwoch nach illegalen Waffen bei Rockerclubs gesucht. Die Oberpfalz und Niederbayern standen im Mittelpunkt der Razzia. Rund 1700 Beamte nahmen ab 6 Uhr morgens insgesamt 146 Objekte in den vier Regierungsbezirken Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern und Mittelfranken ins Visier. Der Einsatz richtete sich in erster Linie gegen Angehörige von Motorradgruppen. Gefunden wurden nach Polizeiangaben 86 Waffen (54 Kurz- und 32 Langwaffen), circa 5500 Gramm Betäubungsmittel, etwa 2000 Schuss Munition und 190 verbotene Gegenstände – beispielsweise Messer und Schlagringe. Fünf Personen wurden vorläufig festgenommen. Drei Personen sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.

Beteiligt waren Spezialkräfte aus mehreren Bundesländern, weil die Polizei das Risiko einkalkulierte, dass einzelne Rocker sich wehren oder sogar schießen könnten. Zwischenfälle gab es aber nicht.

 Dabei seien rund 1700 Polizeibeamte aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz gewesen. „Wegen der Gefährlichkeit des Klientels haben wir viele Spezialeinsatz- und Unterstützungskommandos beigezogen“, so Hartl. Die Aktion, die den ganzen Tag dauerte, sei eine „logistische Meisterleistung“ gewesen. Unter anderem nahmen Beamte der Technischen Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamtes, die speziell für das Erkennen beziehungsweise Entschärfen von explosionsgefährlichen Gegenständen ausgebildet sind, Polizeihubschrauber und zahlreiche Sprengstoff- und Rauschgifthunde teil.
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Für Aussenstehende, die eventl. die Anzahl der gefundenen "Waffen" beeindruckt sei erwähnt,
daß erfahrungsgemäß nach Abzug der
Küchenmesser, Dekowaffen, handelsüblichem Werkzeug und der
ein oder anderen Schreckschuß / Luftdruckpistole so gut
wie nichts übrig bleibt !!!
(Anmerkung vom Webmaster)





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Geheimes Polizei-Drehbuch für

Anti-Rocker-Feldzug

Razzien, Festnahmen, Sicherstellungen, Vereinsverbote . . . Quer durch Deutschland wurden die Hells Angels in den letzten Wochen von der Polizei aufgemischt. Das war keine Reaktion auf spezielle Gewalttaten.

Das war Action nach Drehbuch.

Wiesbaden/Frankfurt. Eine bundesweite Projektgruppe hat ein "strategisch-taktisches Rahmenkonzept zur Bekämpfung der Rockerkriminalität" entworfen. 64 Seiten, über jeder steht: "VS – Nur für den Dienstgebrauch" (VS = Verschlusssache). Das Geheimpapier, das dieser Zeitung vorliegt, beschreibt im Detail, wie die Polizei gegen Rocker agieren soll. "Unsere neue Bibel", sagt ein Beamter aus dem Wiesbadener Innenministerium.

Kein Wort davon, dass die Rocker seit Jahren weitgehend unbehelligt von Politik und Polizei ihren Geschäften nachgehen konnten. Jetzt gilt das Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. "Ein offensives und konsequentes Auftreten und Vorgehen stärkt die Rolle der Polizei gegenüber den Rockergruppen insgesamt und führt zu einer Verunsicherung der Szene", heißt es in dem Strategiepapier.

Im Zentrum des neuen Anti-Rocker-Feldzugs stehen "offene wie verdeckte Aufklärungsmaßnahmen" an "szeneinternen Treffpunkten, Vereinsheimen und Sammelpunkten etc". Empfohlen werden Videoüberwachung, Zugangs- und Zufahrtskontrollen wie auch jede nur mögliche erkennungsdienstliche Maßnahme ("Fotodokumentation von Tätowierungen, Fingerabdrücke, DNA-Material etc.").

Den Rockern soll‘s richtig ans Leder gehen: Konsequent müssten Finanzermittlungen und Vermögensabschöpfung durchgeführt werden. An anderer Stelle ist die Rede davon, "das vorhandene Spektrum der verdeckten Maßnahmen (...) intensiv zu nutzen", was im Klartext heißt: Die Polizei soll V-Leute in die Rockervereine einschleusen.

Ausdrücklich werden Razzien empfohlen, sie seien "ein wirksames Mittel, um Zeichen zu setzen und ein konsequentes staatliches Handeln zu verdeutlichen". Dazu Vereinsverbote – sie würden schließlich helfen, "die von Rockerclubs bewusst in der Öffentlichkeit zur Schau gestellte Machtentfaltung zu beeinträchtigen oder nachhaltig zu unterbinden".

Und weil all das vielleicht nicht ausreicht, das Image der Rocker zu zertrümmern, sollen die Sicherheitsbehörden versuchen, die Medien in Griff zu kriegen. Die würden nämlich mittels "tendenziell mythologisierenden Begrifflichkeiten" über Rocker "teilweise ein unkritisches oder gar heroisierendes Bild" vermitteln. Dabei müssten Journalisten doch eigentlich dabei helfen, "Verständnis und Akzeptanz für polizeiliche Maßnahmen" zu schaffen.

Auch hier weiß die Projektgruppe Rat: Es sei "eine proaktive Medienarbeit anzustreben". Nur noch "besonders geschulte und fachkundige Kräfte" sollten künftig mit Journalisten reden dürfen. Irgendwann, so glauben die Rocker-Experten offenbar, werden die Journalisten dann schon nur noch so schreiben, wie es sich die Polizei vorstellt . . . (ruh)

Artikel vom 06. Juli 2012, 21.40 Uhr (letzte Änderung 07. Juli 2012, 04.13 Uhr)

 

(Frankfurter Neue Presse)
 
(Nassauische Neue Presse)


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Motorradbanden in Bayern Rockerclubs breiten sich im Münchner Umland aus

08.06.2012, 12:17

Von Florian Fuchs

Drogenhandel, Waffengeschäfte und Gewalt: Rockergruppen wie Hells Angels oder Bandidos sorgen auch in München für Ärger. Und sie bekommen immer mehr Mitglieder. Die Polizei ist besorgt. Doch ein Verbot wäre, gerade in Bayern, sinnlos.

Auch in München werden zahlreiche Vergehen im Rotlichtmilieu, beim Drogenhandel, Waffengeschäften sowie bei Gewaltdelikten der Rockerszene zugerechnet. "Auch wenn bei uns keine Verhältnisse wie in Norddeutschland herrschen", sagt Andreas Gollwitzer von dem für Organisierte Kriminalität zuständigen Kommissariat des Polizeipräsidiums München. Die Ermittler beobachten allerdings mit wachsender Sorge, dass sich die großen Rockerclubs zunehmend im Münchner Umland ausbreiten und auch in kleineren Städten Stützpunkte errichten.

Laut Gollwitzer sind in München die Rockerclubs Bandidos, Hells Angels, Gremium MC und Trust MC aktiv, im Umland und anderen Städten Bayerns unterhalten zusätzlich die Outlaws eigene Gruppen. Ihre regionalen Gruppierungen nennen die Rocker Chapter, bei den Hells Angels heißen sie Charter.

Das Landeskriminalamt zählt in Bayern insgesamt 120 solcher Zusammenschlüsse mit etwa 1400 Mitgliedern - Tendenz steigend. In München unterhalten die Bandidos und die Hells Angels sogar je zwei Chapter und Charter, insgesamt zählt die Polizei in der Stadt 150 Rocker. Die meisten Anhänger haben die Höllenengel mit 70 Mitgliedern.

Schon länger beobachten Fahnder, dass Rockerclubs vermehrt sogenannte Supportergruppen bilden, um sich bei Straftaten nicht selbst die Hände schmutzig zu machen.

Diese Zusammenschlüsse, die bei den Hells Angels etwa "Regiment 81" oder "Brigade 81" heißen, bestehen aus Anwärtern, die vollwertige Mitglieder werden wollen und sich dafür erst beweisen müssen. Sie werden etwa für Objekt- oder Personenschutz eingesetzt. "Da herrscht eine unheimlich hohe Fluktuation, deshalb ist das für uns nur schwer zu überblicken", sagt Gollwitzer.

Die Expansionsstrategie der Rocker zielt aber auch darauf ab, neue vollwertige Chapter und Charter in der Region anzusiedeln, um den Machtbereich der international agierenden Organisationen auszuweiten. Vor allem nach Südbayern hin breiten sich die Rocker momentan aus.

 

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/motorradbanden-in-bayern-rockerclubs-breiten-sich-im-muenchner-umland-aus-1.1377055


 








                                 

 
 
                                        
 

 
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